Trag- und Abspannmaste für elektrische Freileitungsnetze

Die Freileitungen mit ihren Masten sind die Adern der elektrischen Energieversorgung. Die Maste werden vorwiegend in Holz-, Beton- oder Stahlbauweise gefertigt und können dabei vielfältige Bauformen besitzen. Für das Hoch- und Höchstspannungsnetz (220kV und 380kV) kommen in der Regel Stahlgittermaste zum Einsatz, um große Höhen und Spannweiten zu ermöglichen. Die einzelnen Stäbe dieser fachwerkartigen Maste bestehen überwiegend aus warmgewalzten Winkelstählen, die sich einfach transportieren und montieren lassen. Die Anschlüsse werden meistens als Schraubenverbindungen ohne zusätzliche Knotenbleche ausgeführt.

Zur Bemessung solcher Gittermaste dienen 2D- und 3D-Stabwerksmodelle, mit denen die einzelnen Lastfallkombinationen effizient berechnet werden können. Neben ständigen Lasten stellen die Windlasten aus verschiedenen Richtungen, die Schnee- und Eislasten sowie evt. Leiterzugkräfte bei niedrigen Temperaturen die wichtigsten Einwirkungen dar. 

Isometrie
Vorderansicht
Seitenansicht - Fachwerkmodell eines Freileitungsmastes
Fundamentbereich eines Freileitungsmastes
Normalspannung

Gittermaste kommen auch beim Ausbau der Mobilfunknetze zum Einsatz. Die dafür favorisierten Mastformen, Werkstoffe und Bauteile können ebenfalls von der SKI Ingenieurges. mbH geplant werden. Für die Dimensionierung der einzelnen Komponenten kommen die bereits oben beschriebenen Bemessungstools zur Anwendung.

Sende können als Stahl- oder Betonkonstruktion errichtet werden. Diese dienen als Träger für unterschiedliche Systeme. So können diese für Windenergieanlagen, Sendeantennen, Messstationen oder Systeme für das Funknetz (5G) genutzt werden. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden fast ausschließlich Sendemasten als Träger für Sendeantennen verwendet.

Unsere Leistungen

Unter Berücksichtigung aller relevanten Einflussgrößen sind folgende Aufgaben von Bauingenieuren durchzuführen, um die Standsicherheit dieser Freileitungsmasten für die entsprechende Nutzungsdauer gewährleisten zu können:

  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Statische Berechnungen an 2D- und 3D-Stabwerksmodellen
  • Beurteilung von Bau- und Montagezuständen (z.B. Lagerwechsel)
  • Detailnachweise (z.B. Widerlager, Trägerrostberechnungen)
  • Dynamische Berechnungen (Eigenfrequenzanalyse) 
  • Berechnungen im Genzzustand der Ermüdung
  • Gutachten zur Standsicherheit
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Beratende Ingenieure

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Sachverständigenbeirat

Bundesverband der Windenergie