Offshore-Plattformen als „Steckdosen“ auf hoher See

Bislang verbindet man Offshore-Plattformen mit der Öl- und Gasindustrie. Neuerdings werden mit den Planungen für die Energiewende und dem Ausbau der Offshore-Windparks aber auch Offshore-Plattformen als Trafostationen bzw. Umspannwerke benötigt.

Diese Art von Offshore-Plattformen bildet das zentrale Element eines Windparks. Sie dienen als Sammelstelle für die Seekabel der einzelnen Windenergieanlagen und werden deshalb auch manchmal als „Steckdosen auf hoher See“ bezeichnet. Innerhalb der Topside wird durch Trafos das parkinterne Spannungsniveau auf ein Spannungsniveau des Hochspannungsnetzes transformiert. Die Hochspannungsleitungen leiten den grünen Strom anschließend von der Offshore-Plattform zu einer Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Station (HGÜ-Station) oder direkt zum Festland.

Pile-Sleeve-Connection (© DONG Energy)
Submodell einer Pile-Sleeve-Connection
Bemessung einer Pile-Sleeve-Connection

Strukturanalyse einer Offshore Plattform mit Eigenfrequenzanalyse:

Offshore-Plattformen bestehen aus der Topside, der Tragstruktur und der Gründung. Bei festverankerten Plattformen werden meistens Jackets in Kombination mit Rammpfählen ausgeführt. Die Rammpfähle (Piles) werden durch seitlich an den Jacket-Legs angebrachte Stahlrohre (Sleeves) gerammt. Die sogenannte Pile-Sleeve-Connection wird anschließend vergroutet, wobei der Ringspalt zwischen Rammpfahl und Sleeve wird mit einem hochfesten Vergussmörtel verfüllt wird.

Leistungen

Die SKI Ingenieurges. mbH begleitet diese Offshore-Entwicklungen mit folgenden Leistungen:

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Sachverständigenbeirat

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